03.05.2010
Gänsehaut am Elbufer: Dracula – performed by Philip Glass & Kronos Quartet
Dracula musste schon unzählige mehr oder minder erfolgreiche Verfilmungen erdulden. Den klassischen Schauder der ersten Verfilmung von 1931 mit Bela Lugosi in der Titelrolle erreichte aber kaum eine wieder. Für den Film wurde damals unüblicherweise kein eigener Soundtrack komponiert. Als man den Klassiker des Horrorfilms jedoch 1999 restaurierte, kam man diesem Versäumnis nach und engagierte keinen geringeren als Philip Glass, der schon mit seinen Kompositionen für Filme wie &bdquo The Hours&ldquo oder &bdquo Watchmen&ldquo für Gänsehaut sorgte. Für die Umsetzung seiner Kompositionen holte er sich das nicht minder erfolgreiche Kronos Quartet ins Aufnahmestudio. Das Ergebnis ist ein schaurig-schöner Musikgenuss, der dem in schwarz-weiß gedrehten Horrorklassiker zu noch stärkerer Intensität verhilft.
Das Kronos Quartet war bereits 1995 zu Gast bei den Filmnächten am Elbufer und begeisterte mit seiner frischen, elanvollen Herangehensweise an die normalerweise mit allzu großem Ernst betriebene Klassik. Zusammen mit Philip Glass wird das kalifornische Streichquartett die Vorführung des originalen Dracula begleiten. Freuen Sie sich auf einen akustisch wie optisch spannungsgeladenen Hochgenuss.
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